Die erste Begegnung mit Cora, damals noch Chloe, oder...
warum einen Hund aus dem internationalen Tierschutz?
Relativ schnell war uns klar, es gibt keinen nationalen oder
internationalen Tierschutz.Es gibt nur den Tierschutz. Aus diesem Grund entschieden wir uns für ein griechisches Tierheim.

Nachdem im Herbst 2003 unser damaliger Pflegehund in seine Familie zurückgeholt wurde, kam bei uns der Gedanke auf, einen eigenen Hund aufzunehmen.
Hat sich dieser Gedanke erst einmal festgesetzt, steht die Frage an: Woher? Vom Züchter, Vermehrer oder aus dem Tierschutz?
Auf Züchter oder halb-legale Tiervermehrer möchte ich, mit Blick auf überfüllte Tierheime nicht näher eingehen. Diese Frage erscheint mir nicht wirklich diskussionswürdig. Doch auch unsere hiesigen Tierheime machen es einem nicht leicht. Hingehen, aussuchen, Gassi gehen, Gebühr zahlen und mitnehmen? Die Vermittlung ist in den wenigsten Fällen so einfach. Bei einigen Tierheimen hat man den Eindruck:

Eigentlich sollen die Tiere doch gar nicht vermittelt werden. Schließlich richten sich die finanziellen Zuschüsse auch nach dem Grad der Belegung! Also, was tun? Richtig. Das Internet muß her. Das weltweite Netz bietet alles: Den Spitz aus Grönland, den Pudel aus Taiwan und den Dackel aus Takka-Tukka-Land. Selbstredend tummeln sich auch hier jede Menge Schwarze Schafe, für die der Tierschutz-Gedanke bei der Gewinnmaximierung eher hinderlich ist. Wir haben uns damals für eine deutsche Tierschutz-Organisation mit Tierheim in Griechenland entschieden. Ein weiterer Aspekt waren die im August 2004 in Athen stattfindenden Olympischen Spiele. Die griechische Regierung und die Verwaltung von Athen unternahmen zu dieser Zeit alles, um die Straßen Athens von streunenden Hunden und Katzen zu “säubern”. Man wollte der Welt ein sauberes und ordentliches Athen präsentieren.

Der Beginn ...